Implantologie
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Implantologie 20 (2012), Nr. 2     29. Juni 2012
Implantologie 20 (2012), Nr. 2  (29.06.2012)

Seite 195-204


Versorgungsmöglichkeiten ohne Sinusbodenelevation mit angulierten Implantaten - 6 Jahre Erfahrungen
Bayer, Georg / Kistler, Frank / Kistler, Steffen / Sigmund, Fabian / Adler, Stefan / Neugebauer, Jörg
Die implantatprothetische Versorgung des Oberkiefers wird oftmals durch eine Sinusbodenelevation und Augmentation erreicht. Dies erfordert einen techniksensitiven, chirurgischen Eingriff, bei dem keine pathologischen Befunde in der Kieferhöhle vorliegen sollten. Als Alternative dazu hat sich in den letzten Jahren die anteriore Implantatinsertion mit der Anwendung von angulierten Implantaten etabliert. In der Zeit von Juni 2006 bis Januar 2012 wurden bei 50 Patienten im Oberkiefer angulierte Implantate zur Vermeidung einer Sinusbodenelevation eingesetzt. Zur Beurteilung der Erfolgswahrscheinlichkeit im Oberkiefer wurde als Kontrollgruppe auch die Versorgung im Unterkiefer oder beiden Keifern analysiert. Insgesamt wurden bei 139 Patienten angulierte Implantate inseriert. Von 709 Implantaten gingen insgesamt 18 Implantate verloren. Somit ergab sich eine KaplanMeierÜberlebenswahrscheinlichkeit für die Implantate bei den Versorgungen im Ober, Unterkiefer sowie für beide Kiefer von 96,8 %, 97,8 % und 98,0 %. Die Verwendung von angulierten Implantaten hat sich zu einer alternativen Versorgungsmöglichkeit ohne der Notwendigkeit einer Sinusbodenelevation etabliert.

Schlagwörter: Angulierte Implantate, Sinusbodenelevation, KaplanMeierÜberlebenswahrscheinlichkeit
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