Implantologie
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Implantologie 20 (2012), Nr. 2     29. Juni 2012
Implantologie 20 (2012), Nr. 2  (29.06.2012)

Seite 217-226


Implantologische Rehabilitation nach Zahnavulsion im Kindesalter
Ein Fallbericht
Seiler, Marcus / Krauth, Günter / Hartmann, Amely
Ein im Kindesalter erlittenes Frontzahntrauma kann unterschiedliche Auswirkungen, von der vollständigen restitutio ad integrum bis hin zum Zahnverlust haben. Dieser Fallbericht beschreibt das mögliche therapeutische Vorgehen nach erfolgter Replantation eines bleibenden, linken Inzisiven. Zahnavulsionen können Ankylosen, Wurzelresorptionen und apikale Ostitiden zur Folge haben. Kommt es dann zum endgültigen Zahnverlust, ist mit einem erheblichen Attachmentund Knochendefizit zu rechnen. Dieses traf auch bei der zum Zeitpunkt der Erstvorstellung 15 Jahre alten Patientin zu, die im Alter von zehn Jahren ein solches Trauma erlitten hatte. Zu diskutieren ist die provisorische Versorgung während der Wachstumsphase. Eine implantologische Versorgung muss in der ästhetischen Zone den Ansprüchen der Patienten Genüge tragen. Nur mit kombinierter knöcherner und weichgewebliche Augmentation ist es gerade bei jungen Patienten möglich, langfristig ein ästhetisch zufriedenstellendes Ergebnis zu sichern.

Schlagwörter: Augmentation, Bindegewebetransplantat, Replantation, Weichgewebemanagement, Trauma, Ästhetische Zone, Zahnavulsion, Implantation
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)