Implantologie
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Implantologie 20 (2012), Nr. 4     12. Dez. 2012
Implantologie 20 (2012), Nr. 4  (12.12.2012)

Seite 395-406


Dentale Implantation bei Störungen der Blutgerinnung
Kontraindikation oder kalkulierbares Risiko?
Ermer, Michael A. / Bittermann, Gido / Schmelzeisen, Rainer
Durch den fortschreitenden demografischen Wandel in Industriegesellschaften mit zunehmend älter werdenden Patienten und hierdurch vermehrt auftretenden Nebenerkrankungen stellen kompromittierte Patienten eine tägliche Herausforderung in der zahnärztlichen Praxis dar. Bei zahnärztlichchirurgischen Eingriffen (z.B. Extraktionen) wird seit Jahren kontrovers diskutiert, wie das perioperative Management bei Patienten mit oraler Antikoagulationstherapie (OAT) gestaltet werden sollte. Trotz zahlreicher Untersuchungen zu dieser Frage mit verschiedenen Studiendesigns gibt es bislang wenige evidenzbasierte Behandlungsempfehlungen. Bei der Frage der enossalen Implantation bei Störungen der Blutgerinnung ist die Evidenzlage noch unsicherer. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die Mechanismen der Blutgerinnung, Ursachen von Gerinnungsstörungen und die derzeit in Deutschland zugelassenen Antikoagulanzien. Des Weiteren werden der derzeitige Stand der Wissenschaft sowie mögliche Komplikationen und Wege der individualisierten Risikobewertung für Patienten mit Gerinnungsstörungen dargestellt.

Schlagwörter: Implantate, Gerinnungsstörungen, Antikoagulation, Blutungsrisiko, Thrombembolisches Risiko
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