Implantologie
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Implantologie 25 (2017), Nr. 4     30. Nov. 2017
Implantologie 21 (2013), Nr. 2  (21.06.2013)

Seite 151-157


Einfluss der Dimension keratinisierter Mukosa auf die initiale Rezessionsstabilität des periimplantären Weichgewebes
Iglhaut, Gerhard / Schwarz, Frank / Niggl, Elisabeth / Mihatovic, Ilja
Ziel der vorliegenden Studie war es, den Einfluss der Dimension des periimplantären Weichgewebes, besonders der keratinisierten Mukosa, auf das Auftreten von Rezessionen nach Freilegung mittels bukkalem Verschiebelappen zu untersuchen. Im Rahmen der vorliegenden Studie wurden 26 Patienten im Alter von 35 bis 60 Jahren (14 weiblich, 12 männlich) mit der Notwendigkeit einer Implantatfreilegung im anterioren oder posterioren Ober- bzw. Unterkiefer aufgenommen. Bei allen Patienten erfolgte die Freilegung eines oder mehrerer Frialit-II-synchro®-Implantate (Dentsply Friadent, Mannheim) mittels bukkalem Verschiebelappen. Die klinischen Messungen der Breite der keratinisierten Mukosa und der Schleimhautdicke wurden zum Zeitpunkt der Freilegung sowie nach 1, 3 und 6 Monaten durchgeführt. Einen Monat nach der Freilegung wurden die Implantate prothetisch versorgt. Die Messung der Rezession erfolgte nach 1, 3 und 6 Monaten. Die Breite der keratinisierten Mukosa sowie die Mukosadicke haben einen Einfluss auf die initiale Rezessionsstabilität des periimplantären Weichgewebes. Diese Erkenntnisse könnten von großer klinischer Bedeutung im ästhetisch sichtbaren Bereich sein, wo schmale und dünne keratinisierte Mukosa zu Rezessionen führen kann.

Schlagwörter: Periimplantäres Weichgewebe, Rezessionen, keratinisierte Mukosa, Implantate
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