Implantologie
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Implantologie 21 (2013), Nr. 2     21. Juni 2013
Implantologie 21 (2013), Nr. 2  (21.06.2013)

Seite 159-170


Indikationen für Bindegewebetransplantate in der Implantologie in der ästhetischen Zone
Happe, Arndt / Nickenig, Hans-Joachim / Zöller, Joachim E. / Rothamel, Daniel
Nachdem die Implementierung von Bindegewebetransplantaten mit mikrochirurgischen Techniken zu einem Paradigmenwechsel in der Parodontalchirurgie geführt hatte, wurden diese auch bald in der Implantatchirurgie adaptiert. Viele Autoren empfehlen Bindegewebetransplantate vor allem in der ästhetischen Zone. Dabei ist auch heute die Datenlage bezüglich Augmentation mit Weichgewebetransplantaten eher schwach. Die wenigen wissenschaftlichen Studien, die vorhanden sind, favorisieren jedoch eindeutig subepitheliale Bindegewebetransplantate. Bindegewebetransplantate können als freie oder gestielte Transplantate zu verschiedenen Zeitpunkten der implantologischen Behandlung zum Einsatz kommen: bei der Extraktion (also vor der Implantation), bei der Implantation (als eigenständiger Eingriff vor der Freilegung), bei der Freilegung oder als korrektiver Eingriff nach der prothetischen Versorgung. Dabei sind jedoch die Limitationen dieser Techniken zu respektieren. Der Artikel gibt einen Überblick über typische Einsatzgebiete von subepithelialen Bindegewebetransplantaten in der Implantologie in der ästhetischen Zone.

Schlagwörter: Bindegewebetransplantat, Mikrochirurgie, Ästhetik, Implantologie, Rezession
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