Implantologie
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Implantologie 21 (2013), Nr. 4     25. Nov. 2013
Implantologie 21 (2013), Nr. 4  (25.11.2013)

Seite 419-426


Resektion statt Augmentation
Therapiemöglichkeit beim zahnlosen atrophierten Unterkiefer
Korsch, Michael / Reutter, Claudius / Walther, Winfried
Durch Resektion des schmalen krestalen Knochenanteils eines zahnlosen Unterkiefers sollte bei einer 77-jährigen zahnlosen Patientin mit starker Atrophie ein ausreichend breites Implantatlager zur Aufnahme von 4 Implantaten geschaffen werden. Die vier Implantate wurden simultan interforaminal inseriert. Nach Osseointegration der Implantate erfolgte die prothetische Neuversorgung des Unterkiefers mit einem durch vier Locatoren retinierten herausnehmbaren Zahnersatz. Die Resektion des schmalen Kieferkammes erwies sich als geeignete klinische Maßnahme zur Schaffung eines implantationsfähigen Knochenlagers. Die Resektion des alveolären Anteils eines zahnlosen atrophierten Unterkiefers kann in Fällen wie dem hier beschriebenen angewendet werden, um in einem operativen Eingriff ein ausreichend breites Implantatlager zu schaffen und simultan Implantate für einen herausnehmbaren Zahnersatz zu inserieren.

Schlagwörter: Atrophie, Resektion, Implantat, Locator, herausnehmbarer Zahnersatz
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