Implantologie
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Implantologie 23 (2015), Nr. 1     2. Mär. 2015
Implantologie 23 (2015), Nr. 1  (02.03.2015)

Seite 51-65


Risikofaktor Bruxismus in der festsitzenden Implantatprothetik
Brandt, Jan / Brenner, Martin / Lauer, Hans-Christoph / Brandt, Silvia
Schon lange gilt Bruxismus als potenzieller Risikofaktor in der dentalen Implantologie. Knirschen und Pressen induzieren hohe Kräfte in den implantatprothetischen Restaurationen, dem Implantatkörper und den umliegenden Strukturen. Durch diese ist das Risiko technischer Komplikationen deutlich erhöht. Typische Folgeschäden sind Frakturen der Verblendung oder des Gerüsts einer Restauration, Schäden der unterschiedlichen Implantatkomponenten oder Lockerungen der Abutmentschraube. Daher empfiehlt sich die Anwendung von Strategien zur Risikominimierung. Diese implizieren die Berücksichtigung chirurgischer und biologischer Aspekte, die korrekte Formgebung des Gerüsts und der Verblendung, eine präzise Einstellung der Okklusion, die Anwendung adäquater Materialien, Implantatsysteme und Implantatdurchmesser sowie eine funktionelle Gestaltung der prothetischen Suprastruktur. Auf diese Weise lassen sich auch unter ungünstigen Voraussetzungen sichere und erfolgreiche implantatprothetische Therapien durchführen.

Schlagwörter: Implantat, Implantatprothetik, Abutment, Bruxismus, Parafunktionen, Knirschen, Pressen
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