Implantologie
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Implantologie 25 (2017), Nr. 4     30. Nov. 2017
Implantologie 23 (2015), Nr. 1  (02.03.2015)

Seite 89-100


Einteilige Keramikimplantate
Eine Longitudinalstudie über zwei Jahre Beobachtungsdauer
Mellinghoff, Jochen / Cacaci, Claudio / Detsch, Florian
Einleitung: Das größte Risiko für einteilige Keramikimplantate besteht während ihrer transgingivalen Einheilung. Belastungen des suprakrestalen Implantatanteils können sich in dieser Phase nachteilig auf die Osseointegration auswirken.
Material und Methode: In zwei Praxen wurden 23 Patienten insgesamt 51 Z-Look3 Evo Implantate (Z-Systems, CH-Oensingen) inseriert und während der gesamten Liegezeit anhand klinischer und röntgenologischer Erfolgsparameter bewertet. Dabei wurde dem Risiko der transgingivalen Einheilung entsprechend den Herstellervorgaben durch Sicherstellung eines guten knöchernen Implantatlagers und Verwendung von Implantatschutzmaßnahmen Rechnung getragen.
Ergebnisse: Nach einer mittleren Liegezeit von ca. 2,5 Jahren, in der die Implantate im Durchschnitt ca. 2 Jahre unter prothetischer Belastung standen, waren alle Implantate in situ und klinisch und röntgenologisch unauffällig. Der durchschnittliche krestale Knochenverlust (kKv) betrug 0,63 mm und korrelierte signifikant mit der Unterschreitung der biologischen Breite beim Versenken der Implantate. Fazit: Mit den verwendeten einteiligen Zirkoniumdioxidimplantaten ließen sich unter Praxisbedingungen ausnahmslos erfolgreiche prothetische Lösungen realisieren. Um das Risiko während der transgingivalen Einheilung zu reduzieren, empfehlen die Autoren eine Primärstabilität von mindestens 35 Ncm und sichere Implantatschutzmaßnahmen.

Schlagwörter: Zirkoniumdioxid, einteilige Implantate, Sofortbelastung, Knochenverlust
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