Implantologie
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Implantologie 23 (2015), Nr. 3     19. Okt. 2015
Implantologie 23 (2015), Nr. 3  (19.10.2015)

Seite 263-271


Submukosales Pulverstrahlen in der Prävention periimplantärer Infektionen in vivo
Petersilka, Gregor / Harks, Inga / Wenzel, Hans-Georg / Prior, Karola / Ehmke, Benjamin
Studienziel: Diese klinische, prospektive, kontrollierte Studie untersuchte die Sicherheit und Effizienz der niedrigabrasiven Glycinpulverstrahltechnik (NAGP) bei der Biofilmentfernung aus periimplantären Taschen während der Implantatnachsorge an periimplantitisfreien Patienten. Material und Methoden: 33 Patienten mit mindestens zwei Implantaten wurden im Halbseitenversuch behandelt. Die Testbehandlung bestand in submukosaler Biofilmentfernung mit NAGP unter Verwendung eines konventionellen Pulverstrahlgeräts. Zur Kontrollbehandlung wurden Kunststoffküretten verwendet. Vor und nach der Instrumentierung wurden submukosale Plaqueproben entnommen. Hauptvariable war die Reduktion koloniebildender Einheiten (KBE) bei anaerober Kultur. Als Nebenvariable wurde die Schmerzempfindung des Patienten mit einer visuellen Analogskala bestimmt. Ergebnisse: Beide Methoden reduzierten die KBE signifikant (Taschentiefe in beiden Gruppen 4 mm). Es gab hierbei jedoch keine signifikanten Unterschiede (p > 0,05) zwischen Test- (Reduktion: log 1,3 ± 0,8) und Kontrollbehandlung (log 1,2 ± 1,3). Die NAGP wurde signifikant angenehmer gegenüber Handinstrumentierung empfunden. Schlussfolgerung: NAGP und Handinstrumentierung sind hinsichtlich der submukosalen Keimreduktion gleich effizient, das Pulverstrahlverfahren wird vom Patienten aber als angenehmer empfunden.

Schlagwörter: Pulverstrahlen, Glycinpulver, Periimplantitis, Nachsorge
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