Implantologie
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Implantologie 24 (2016), Nr. 3     30. Sep. 2016
Implantologie 24 (2016), Nr. 3  (30.09.2016)

Seite 281-294


Wundverschluss und Wundheilung
Praktische Überlegungen zur Nahttechnik in der modernen Parodontal- und Implantatchirurgie
Zuhr, Otto / Akakpo, Dodji Lukas / Hürzeler, Markus
In der rekonstruktiven Parodontal- und Implantatchirurgie stehen heute komplikationslose Wundheilungsabläufe während der frühen postoperativen Heilungsphase - klinisch wie wissenschaftlich - im Mittelpunkt des Interesses als Schlüssel zu erfolgreichen Behandlungsresultaten. Die zentrale Herausforderung in den meisten Fällen ist es hierbei eine primäre Wundheilung zu erzielen. Unter den wissenschaftlich dokumentierten Faktoren, die den Wundheilungsprozess beeinflussen, sind es vor allem die Blutversorgung im Operationsbereich sowie die postoperativ erzielte Stabilität der Wunde, auf die seitens des Behandlers Einfluss genommen werden kann. Die chirurgische Naht spielt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle, um eine ausreichende Stabilisierung der Wunde zu erreichen, ohne dabei den Heilungsverlauf durch eine unnötige Traumatisierung des Gewebes oder übermäßige Zugkräfte auf die Wundränder negativ zu beeinträchtigen. Die Suche nach Ankern, die zur Erzielung einer bestmöglichen Wundstabilität in den Nahtverlauf mit eingebunden werden können, ist deshalb oftmals ein wichtiger Schritt für den Erfolg. In dem folgenden Beitrag soll aus diesem Grund ein Überblick zu heilungsrelevanten Grundlagen eines erfolgreichen Wundverschlusses gegeben werden, um auf diese Weise klinisch tätigen Zahnärzten Hilfestellungen bei der indikationsbezogenen Auswahl und korrekten Durchführung chirurgischer Nahttechniken im Alltag zu geben.

Schlagwörter: Rekonstruktive Parodontal- und Implantatchirurgie, Mikrochirurgie, Wundheilung, Wundverschluss, Nahttechnik, Nahtverankerung, Nahtmaterial
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