Implantologie
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Implantologie 25 (2017), Nr. 2     29. Juni 2017
Implantologie 25 (2017), Nr. 2  (29.06.2017)

Seite 127-132


Statistische Signifikanz ist keine klinische Relevanz!
Interpretation von Signifikanzniveau, p-Wert und Konfidenzintervall
Baulig, Christine / Krummenauer, Frank
Neben der Beschreibung der in einer Studie erhobenen Daten wird meistens auch deren statistische Signifikanz in Publikationen kommentiert. Hiermit soll eine Absicherung erfolgen, dass die in einer Studie erhaltenen Ergebnisse, z. B. zum Vergleich zweier Therapiealternativen, auf andere (nicht in der Studie enthaltene) Patienten übertragen werden können. Dabei werden in vielen Studien sogenannte "p-Werte" zur Darstellung der statistischen Signifikanz verwendet. Ein p-Wert liefert aber keine Aussage über den tatsächlich aufgetretenen klinischen Nutzen des beobachteten Studienergebnisses. Die "statistische Signifikanz" als Maß der Übertragbarkeit eines Studienergebnisses darf also nicht mit dessen "klinischer Relevanz", also dem therapeutischen Nutzen für den Patienten, gleich gesetzt werden. Um beide Aspekte eines in einer Studie erhaltenen Ergebnisses - klinische Relevanz und statistische Signifikanz - kombiniert und anschaulich darzustellen, bieten sich Konfidenzintervalle als Alternative zu den p-Werten an.

Schlagwörter: p-Wert, statistische Signifikanz, klinische Relevanz, Konfidenzintervall
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