Implantologie
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Implantologie 25 (2017), Nr. 3     26. Sep. 2017
Implantologie 25 (2017), Nr. 3  (26.09.2017)

Seite 249-253


Medikamenten-assoziierte Komplikationen in der Implantologie
Walter, Christian
Bei Einnahme von Bisphosphonaten, Denosumab, Sunitinib oder Bevacizumab kann eine Implantation zu Wundheilungsstörungen bis zur Entwicklung von Osteonekrosen führen. Implantate können andererseits durch Verzicht auf einen tegumental getragenen Zahnersatz prospektiv Prothesendruckstellen und somit auch Osteonekrosen vermeiden helfen. Nach Überprüfen der Indikationshärte eines Implantats und dessen Nutzen bzgl. der Vermeidung eines tegumental getragenen Zahnersatzes, kann nach individueller Risikoevaluation (Grunderkrankungen, Medikation, Begleitmedikation, Dauer und Frequenz der Gabe, klinische und radiologische Verlaufsparameter) im geeigneten Fall nach Aufklärung unter antimikrobieller Prophylaxe unter minimalinvasivem Vorgehen implantiert werden. Anschließend erfolgt ein risikoadaptierter Recall.

Schlagwörter: Bisphosphonat, Denosumab, Sunitinib, Bevacizumab, Medikamenten-assoziierte Osteonekrose der Kiefer, Bisphosphonat-assoziierte Osteonekrose, Implantat
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