Implantologie
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Implantologie 25 (2017), Nr. 3     26. Sep. 2017
Implantologie 25 (2017), Nr. 3  (26.09.2017)

Seite 263-269


Gerinnungshemmende Medikamente in der Implantologie
Walter, Christian
Antithrombotika werden eingeteilt in Thrombozytenaggregationshemmer (TAH), wie beispielsweise die Acetylsalicylsäure oder das Clopidogrel, und in Antikoagulantien, wie das Marcumar, Heparin oder die direkten oralen Antikoagulantien. Oralchirurgische Eingriffe, wie Implantationen sind in dieser Patientengruppe möglich. Eine Umstellung der Medikation vor dem Hintergrund der partiell ernsthaften Nebenwirkungen bei Absetzen dieser Medikamente ist in aller Regel nicht sinnvoll. Bei der TAH-Monotherapie würde man diese weiterlaufen lassen. Bei Marcumarpatienten würde der INR(International Normalized Ratio)-Wert in den unteren therapeutischen Bereich eingestellt, ein Bridging würde nicht zwangsläufig durchgeführt werden und die direkten oralen Antikoagulantien würde man weitergeben, wobei man die Gabe am OP-Tag zu einem späteren Zeitpunkt verabreichen, ggf. aussetzen würde. Wichtig ist eine suffiziente Planung des operativen Eingriffs bei möglichst atraumatischem Vorgehen. Zudem sollte der Umgang mit Blutungssituationen bekannt sein.

Schlagwörter: Antithrombotika, Thrombozytenaggregationshemmer, Antikoagulantien, Gerinnungshemmer, Blutung, Nachblutung, Marcumar, direkte orale Antikoagulantien, neue orale Antikoagulantien, Bridging
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