Implantologie
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Implantologie 26 (2018), Nr. 1     29. Mär. 2018
Implantologie 26 (2018), Nr. 1  (29.03.2018)

Seite 39-48


Komplikationen bei der externen Sinusbodenaugmentation
Eine Literaturübersicht
Schlegel, Karl Andreas / Höhmann, Benedikt / Schmitt, Christian M.
Das posteriore Segment des zahnlosen Oberkiefers stellt eine anatomische Besonderheit dar, wenn fehlende Zähne/Zahnsegmente durch die Insertion von Zahnimplantaten wiederhergestellt werden sollen. Die Kieferhöhlenpneumatisation und die Atrophie der zahnlosen Alveolarfortsatzsegmente verhindert häufig die Insertion eines Implantats mit "Standardlänge" (> 8 mm) und bei fortgeschrittener Atrophie (Restknochenhöhe < 4 mm) die Insertion kurzer Implantate (4-6 mm). Die Sinusbodenaugmentation ist hierbei ein vorhersagbares Verfahren, um eine adäquate Knochenhöhe für die geplante Implantatinsertion zu generieren. Abhängig von der Restknochenhöhe des zahnlosen Alveolarfortsatzes, den anatomischen Gegebenheiten und dem geplanten Versorgungsprotokoll kann eine Sinusbodenaugmentation simultan mit Implantatinsertion (einzeitig) oder vor Implantatinsertion (zweizeitig) durchgeführt werden. Die wichtigsten Techniken zur Erhöhung der vertikalen Knochenhöhe des posterioren Oberkiefers sind die transalveoläre und die laterale Sinusbodenaugmentation. Beide Techniken haben eine hohe Erfolgsrate. Dennoch können Komplikationen während oder nach der Durchführung des Augmentationsverfahrens auftreten. Praktiker müssen diese möglichen Komplikationen kennen und sie zu behandeln wissen. Dieser Artikel fasst die häufigsten Komplikationen bei der externen Sinusbodenaugmentation zusammen und diskutiert deren Prävention und Management.

Schlagwörter: Kieferhöhle, Pneumatisation, Atrophie, Augmentation, Sinuslift, Sinusbodenaugmentation, Implantat, Knochenaugmentat, Komplikationen
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