Implantologie
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Implantologie 3 (1995), Nr. 3     1. Mär. 1995
Implantologie 3 (1995), Nr. 3  (01.03.1995)

Seite 229


Untersuchungen zur Dichtigkeit der Implantat-Prothetikpfosten-Verbindung
Jansen, V. K. / Conrads, G. / Richter, E.-J.
Bei zweiteiligen Implantatsystemen können Hohlräume und Spalten zwischen Implantat und prothetischem Aufbauteil als ein bakterielles Reservoir fungieren, so daß sich hier potentiell pathogene Mikroorganismen ansammeln und eine Entzündung der periimplantären Gewebe provozieren können. Derartige Spalträume zwischen den einzelnen Komponenten sind unvermeidbar; ihre klinische Bedeutung ist jedoch bisher von Herstellern und Anwendern zu wenig gewürdigt worden. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, zu klären, ob der Spalt zwischen Implantat und Aufbauteil für Bakterien durchlässig ist. Dazu wurden 13 verschiedene Kombinationen von Implantaten und Prothetikpfosten einer mikrobiologischen In-vitro-Testung unterzogen, indem an je 10 Exemplaren die mögliche Passage eines Testkeims (Escherichia coli) durch den Spaltraum hindurch beobachtet wurde. Alle getesteten Systeme ließen den Testkeim passieren, allerdings zeigten sich Unterschiede im Anteil der dichten Exemplare. Besonders eindrucksvoll war der weitaus seltenere Bakteriendurchtritt beim Frialit-ll- lmplantat, das über einen speziellen Silikondichtring verfügt. Bei der Vermessung der Fügezone im Rasterelektronenmikroskop wurden zwischen den präfabrizierten Teilen Randspaltbreiten von maximal 10 Mikrometer gemessen.

Schlagwörter: Implantat, Prothetikpfosten, Bakterienbesiedelung, Fügezone, REM-Analyse
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