Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Implantologie
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Implantologie 15 (2007), Nr. 3     28. Sep. 2007
Implantologie 15 (2007), Nr. 3  (28.09.2007)

Seite 285-294


Retention und Randschluss implantatgetragener Kronen nach Zementierung
Wolfart, Mona / Wolfart, Stefan / Kern, Matthias
Das Ziel der vorliegenden In-vitro-Studie war es, den Einfluss von Zementart und Applikationstechnik auf Randschluss und Retention von auf Titanabutments zementierten Kronen zu evaluieren. Es wurden ein eugenolfreier Zinkoxid- (Freegenol), Zinkoxidphosphat- (Harvard), Glasionomer- (Ketac Cem), Polycarboxylat- (Durelon) und ein so genannter selbstadhäsiver Kompositzement (RelyX Unicem) untersucht, indem entweder die komplette Kroneninnenfläche oder aber nur die zervikale Hälfte der Kroneninnenfläche bestrichen wurde. Im ersten Teil der Studie wurden die Abutments - wie vom Hersteller geliefert - mit maschinengeglätteter Oberfläche verwendet. Mit jedem Zement wurden jeweils acht Kronen gemäß den beschriebenen Techniken zementiert. Für den zweiten Teil der Studie wurden die Abutments abgestrahlt (50 µm Aluminiumoxidpulver). Danach wurden acht Kronen pro Gruppe mit allen Zementen zementiert, wobei die Kroneninnenflächen vollständig mit Zement bestrichen wurden. Die zur Entfernung der Kronen benötigte Abzugskraft wurde im Zugversuch gemessen und mit dem Wilcoxon-Rangsummentest, korrigiert nach Bonferroni-Holm, statistisch analysiert. Bezüglich des Randschlusses gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den Zementierungstechniken. Die Retention der Kronen (Medianwerte) betrug bei komplett bestrichenen Kronen 177 N für eugenolfreien Zinkoxidzement, 356 N für Zinkoxidphosphatzement, 469 N für Glasionomerzement, 813 N für Polycarboxylatzement und 653 N für selbstadhäsiven Kompositzement. Es konnten drei signifikant unterschiedliche Gruppen (P <= 0,05) unterschieden werden: 1. Zinkoxidzement, 2. Zinkoxidphosphatzement / Glasionomerzement und 3. Polycarboxylatzement / selbstadhäsiver Kompositzement. Die Retention wurde durch die Art der Zementapplikation nicht signifikant beeinflusst, konnte für einige Zemente aber durch Korundstrahlen der Abutments signifikant erhöht werden. Aus den Ergebnissen der Studie kann geschlussfolgert werden, dass die Applikation einer geringeren Zementmenge in einer ausreichenden Retention mit tendenziell verbessertem Randschluss resultiert.

Schlagwörter: Zementretinierte Prothesen, Dentalimplantate, festsitzende Teilprothesen, Retentionskraft, Randschluss
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export