Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Implantologie
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Implantologie 15 (2007), Nr. 4     21. Dez. 2007
Implantologie 15 (2007), Nr. 4  (21.12.2007)

Seite 429-436


Erste klinische Einjahresergebnisse von 100 Zirkonoxidimplantaten
Ein Vergleich zwischen zwei unterschiedlich rauen Oberflächentypen
Oliva, Josep / Oliva, Xavi / Oliva, Josep D.
Das Ziel der Studie bestand in der Beurteilung der Erfolgsquote von 100 konsekutiven Dentalimplantaten aus Zirkonoxid mit zwei unterschiedlich rauen Oberflächentypen nach einjähriger Beobachtungsdauer. Für diese Studie wurden einteilige Zirkonoxidimplantate (CeraRoot, Barcelona, Spanien) in fünf verschiedenen Ausführungen und mit zwei Oberflächentypen von unterschiedlicher Rauheit konzipiert und hergestellt. Eingesetzt wurden die Implantate im Rahmen standardmäßiger oder lappenloser Eingriffe. Bei ungenügender Höhe oder Breite des Knochens wurde der Eingriff mit einer Alveolarkammaugmentation oder einer Sinusbodenelevation kombiniert. Implantate im Frontzahnbereich (Eckzahn bis Eckzahn) wurden sofort mit Provisorien versorgt. Implantate, die man unter Anwendung von weniger als 35 N Anzugsmoment einbrachte, wurden zur Reduzierung der Implantatmobilität und von Verlusten mit den benachbarten Zähnen oder Implantaten verblockt. Die Oberflächen wurden hierzu geätzt und mit Komposit befestigt. Vier Monate (acht Monate bei zusätzlicher Kammaugmentation oder Sinusbodenelevation) nach der Implantation wurde der definitive vollkeramische Zahnersatz eingegliedert. Die Studie umfasste 36 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren. Die Erfolgsquote nach einem Jahr Beobachtungsdauer betrug in beiden Gruppen (mit und ohne Beschichtung) 98 %. Erste Resultate aus dieser Untersuchung lassen darauf schließen, dass Zirkonoxidimplantate mit rauer Oberfläche eine gangbare Alternative zu Titanimplantaten darstellen könnten. Zur Untersuchung der langfristigen Erfolgsquoten mit den untersuchten Implantatoberflächen sind längere Beobachtungszeiträume erforderlich.

Schlagwörter: Biokeramik, Keramik, Beschichtung, Dentalimplantate, raue Oberfläche, raue Topographie, Zirkonium, Zirkoniumoxid
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export