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Implantologie
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Implantologie 20 (2012), Nr. 1     4. Apr. 2012
Implantologie 20 (2012), Nr. 1  (04.04.2012)

Seite 7-20


Versorgungskonzepte im zahnlosen Unterkiefer
Langzeitbewährung, Patientenbewertung und sozioökonomische Analyse
Johanning, Inga / Joda, Tim / Heydecke, Guido
Ziel dieses Beitrags ist es, die Versorgungskonzepte des zahnlosen Unterkiefers im Hinblick auf Langzeitbewährung, Patientenzufriedenheit sowie sozioökonomische Aspekte zu vergleichen. In der Therapieentscheidung sollte neben diesen objektivierbaren Parametern auch immer eine individuelle Patientenbewertung Berücksichtigung finden. Die Evidenzlage zur Beurteilung der einzelnen Therapieoptionen ist für die Konzeption einer implantatunterstützten Deckprothese auf zwei Implantaten am besten. So gelten bei einer Pfeilervermehrung zwei Implantate als Mindeststandard. Mit Überlebensraten von 97 bis 100 % für Implantate und Deckprothesen im Zeitraum von bis zu 10,4 Jahren und einem günstigen Kostenverhältnis zwischen direkten und indirekten Kosten steht diese Therapieoption in einem rechtfertigbarem Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen und erzielt im direkten Vergleich zur konventionellen Totalprothese signifikant bessere Patientenbewertungen in Zufriedenheit und Tragekomfort. Für Therapieansätze mit einer höheren Anzahl von Implantaten, um sowohl eine herausnehmbare, als auch eine festsitzende Versorgung zu gewährleisten, liegen nur wenig randomisierte Studien zur Thematik der Patientenzufriedenheit vor. Eine Abschätzung der Effizienz zwischen Aufwand und Nutzen ist gegenwärtig aufgrund der unzureichenden Datenlage schwer möglich. So können im Bereich der Versorgungskonzepte mit mehr als zwei Implantaten nur Einzelaspekte verglichen werden, aber keine globale Gegenüberstellung aller relevanten Aspekte evidenzbasiert erreicht werden.

Schlagwörter: Implantate, Prothetik, Patientenzufriedenheit, Überlebenszeitanalyse, Sozioökonomie
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