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Implantologie
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Implantologie 20 (2012), Nr. 4     12. Dez. 2012
Implantologie 20 (2012), Nr. 4  (12.12.2012)

Seite 441-452


Zur Implantatnachsorge
Wenn Patient und Implantat ins Alter kommen
Kunze, Julia / Nitschke, Ina
Das Alter per se ist keine Kontraindikation für eine implantatgestützte Versorgung. Gleichwohl ist bereits im Vorfeld der Therapieplanung daran zu denken, dass die heterogene Patientengruppe der Senioren eine erhöhte Multimorbidität aufweist. Chronische Erkrankungen verschlechtern sich in der Regel mit zunehmendem Alter. Zur Nachsorgekompetenz gehört somit auch, dass sich der behandelnde Zahnarzt schon vor der Therapieplanung und -durchführung überlegt, wie und durch wen die Implantatnachsorge und die häusliche Mundhygiene bei zunehmender Gebrechlichkeit sichergestellt werden kann. Ist ein engmaschiges Recall nicht allein durch den Zahnarzt realisierbar und die Mundhygiene des Patienten stark eingeschränkt, z.B. da der Patient seine Mobilität oder Selbstständigkeit verliert oder ins Pflegeheim eintritt, so ist es erforderlich, gegebenenfalls auch Dritte (Angehörige, Pflegepersonal) als Fremdputzer in das Nachsorgekonzept einzubinden. Nur so können der langfristige Therapieerfolg und die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität des zuvor fitten Seniors auch beim Eintreten einer Hilfe- oder Pflegebedürftigkeit gesichert werden.

Schlagwörter: Implantatpflege, Seniorenzahnmedizin, Nachsorge, Geroprothetik, Periimplantitis
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