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Implantologie
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Implantologie 21 (2013), Nr. 3     16. Sep. 2013
Implantologie 21 (2013), Nr. 3  (16.09.2013)

Seite 269-277


Kurze Implantate (5 und 7 mm Länge) mit poröser Oberfläche im atrophierten Oberkieferseitenzahngebiet
6-Jahres-Bericht einer prospektiven Studie
Perelli, Michele / Abundo, Roberto / Corrente, Giuseppe / Saccone, Carlo
Ziele: Das Ziel dieser laufenden prospektiven Studie war es, die 6-Jahres-Überlebensraten von kurzen Implantaten mit poröser Oberfläche im atrophierten Oberkieferseitenzahngebiet, bei denen vorab bei Bedarf eine krestale Sinusbodenelevation mittels Osteotomen und mit autologem Knochen bzw. mit zusätzlichem Xenotransplantat (deproteinisierter boviner Knochen) erfolgte, zu bestimmen.
Material und Methoden: Bei 87 teilbezahnten Patienten wurden insgesamt 110 kurze Implantate mit poröser Oberfläche inseriert. Es wurden zumeist zwei verschiedene Implantatlängen (5 und 7 mm) und zwei unterschiedliche Durchmesser (4,1 und 5 mm) verwendet; die Auswahl erfolgte nach der verfügbaren Höhe und Breite an krestalem Knochen. In 47 Fällen wurde eine Sinusbodenanhebung mittels Osteotomtechnik vorgenommen. (In 8 Fällen wurde der basale Knochen verdichtet, in 39 Fällen ein Xenotransplantat eingebracht.) Die Einheilungszeit bis zur Belastung betrug 6 Monate. 63 Implantate wurden mit Einzelzahnkronen versorgt, 47 Implantate wurden mit Nachbarimplantaten verblockt. Untersucht wurde auf Prothesenlockerungen, Implantatverluste und Komplikationen.
Ergebnisse: Nach 6-jähriger Nachbeobachtungsdauer schied ein Patient aus der Studie aus (mit einem Implantat mit Einzelzahnversorgung). Bei 11 Patienten wurden insgesamt 11 Implantate entfernt: 2 bei der Freilegung und 9 nach der prothetischen Versorgung. In 6 Fällen kam es zu einer Prothesenlockerung (bei Implantaten mit Einzelzahnkronen). Es kam zu einer chirurgischen Komplikation (Membranperforation), wobei das Implantat regulär inseriert wurde. Während der Einheilungszeit kam es nicht zu Komplikationen. Bei 3 Patienten kam es zu einer schweren Periimplantitis nach Eingliederung der Prothese und die Implantate mussten entfernt werden. Am Ende der 6-jährigen Nachbeobachtungsdauer betrug die Überlebensrate der Implantate 89,9 % und die der prothetischen Versorgungen 91,2 %.
Schlussfolgerungen: Die klinischen Ergebnisse für die Anwendung kurzer Implantate mit poröser Oberfläche zur Behandlung des Oberkieferseitenzahngebiets waren in diesem Zwischenbericht nach 6 Jahren akzeptabel. Diese vorläufigen Ergebnisse müssen noch durch eine längere Nachbeobachtung bestätigt werden.

Schlagwörter: Kurze Implantate, Oberkieferseitenzahngebiet, implantatgetragener Zahnersatz, Sinusbodenelevation mittels Osteotomtechnik, deproteinisierter boviner Knochen
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