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Implantologie
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Implantologie 21 (2013), Nr. 3     16. Sep. 2013
Implantologie 21 (2013), Nr. 3  (16.09.2013)

Seite 295-305


Behandlungsplanung, chirurgisches und prothetisches Vorgehen und Nachsorge von ultrakurzen Implantaten
Neugebauer, Jörg / Sigmund, Fabian / Kistler, Frank / Kistler, Steffen / Adler, Stefan / Bayer, Georg
Die steigende Akzeptanz der Implantattherapie führt zu einer Zunahme von Patientenfällen, bei denen eine Implantation von Standardimplantaten nur in Zusammenhang mit einer umfangreichen Augmentationstechnik möglich ist. Durch die Anwendung von ultrakurzen Implantaten konnte im Oberkiefer bei 131 von 164 durchgeführten Implantatinsertionen (79,8 %) auf einen externen Zugang mit Eröffnung der Kieferhöhle verzichtet werden. Im Unterkiefer wurde mit der Insertion von 56 von 143 Implantaten (39 %) auf eine Nervlateralisation oder vertikale Augmentation verzichtet. Das erhöhte Kronen-Implantat- Verhältnis zeigte keine Komplikationen wie Abutmentlockerungen, Periimplantitis oder periimplantären Knochenverlust. Die Anwendung von ultrakurzen Implantaten mit einem Klemmkonus ermöglicht eine sichere und reproduzierbare implantatprothetische Rehabilitation unter Vermeidung der Komplikationsrisiken bei der notwendigen Augmentationstechnik für Implantate mit Standarddimensionen.

Schlagwörter: Kurze Implantate, Behandlungsplanung, Sinusbodenelevation, Nervlateralisation, Vertikale Augmentation, Komplikationsvermeidung
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