Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen und für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. OK, ich habe verstanden
Implantologie
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Implantologie 21 (2013), Nr. 4     25. Nov. 2013
Implantologie 21 (2013), Nr. 4  (25.11.2013)

Seite 383-392


Periimplantäre Gewebereaktionen auf das Entfernen und Wiederbefestigen von temporären Sekundärteilen
Eine randomisierte Kurzzeitstudie
Koutouzis, Theofilos / Koutouzis, Giasemi / Gadalla, Hana / Neiva, Rodrigo
Studienziel: Publizierten Erkenntnissen zufolge kann mehrmaliges Entfernen und Wiederbefestigen von Sekundärteilen nach Implantationen die Abdichtfunktion der perimplantären Weichgewebsmanschette beeinträchtigen und zu erhöhtem marginalem Knochenverlust führen. Folglich sollte in der vorliegenden Studie der Einfluss des Entfernens und Wiederbefestigens von Einheilkappen auf das periimplantäre Weich- und Hartgewebe untersucht werden. Material und Methode: Es handelte sich um eine prospektive randomisierte Studie mit insgesamt 16 Patienten, die in einem einzeitigen Prozedere mit einem oder zwei Implantaten versorgt wurden, wobei in der Testgruppe die Implantate (n = 10) gleich mit dem definitiven Abutment und die Implantate in der Kontrollgruppe (n = 11) zunächst mit einer Einheilkappe versorgt wurden. Das Versorgungsprotokoll für die Implantate in der Kontrollgruppe nach 2 Monaten Einheildauer umfasste Abformungen auf Implantatniveau samt zweimaligem Entfernen und Wiederbefestigen der jeweiligen Einheilkappe bis zur Eingliederung des definitiven Zahnersatzes. Das Versorgungsprotokoll für die Implan tate in der Testgruppe umfasste Abformungen auf Abutmentniveau, wobei die primär am Implantat befestigte Komponente nicht mehr entfernt wurde. Klinische Parameter wurden nach 2 Wochen sowie nach 2, 3 und 6 Monaten erhoben; radiologische Beurteilungen des marginalen Knochenniveaus erfolgten zum Zeitpunkt der Implantation sowie nach 3 und 6 Monaten. Resultate: Die Verweilquote der Implantate betrug in beiden Gruppen bis zur letzten Kontrolluntersuchung 100 %. Der durchschnittliche marginale Knochenabbau betrug nach 6 Monaten in der Testgruppe 0,13 mm und in der Kontrollgruppe 0,28 mm. Die Veränderungen der periimplantären Weichgewebe entwickelten sich ohne signifikante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. Schlussfolgerung: In der vorliegenden Studie zogen Implantate, die bereits unmittelbar nach Insertion mit einem definitiven Sekundärteil versorgt wurden, einen geringfügigen marginalen Knochenabbau nach sich. Dieser fiel ähnlich aus wie an Implantaten, deren Versorgung mit zweimaligem Entfernen und Wiederbefestigen einer Sekundärkomponente verbunden war. Dieser zweimalige Zyklus führte zu keinen negativen Dimensionsänderungen der periimplantären Weichgewebe.

Schlagwörter: Knochenabbau am Alveolarkamm, Abutments, Dentalimplantate, Verlaufsstudie, Osseointegration, Titan
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)