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Implantologie
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Implantologie 22 (2014), Nr. 1     24. Mär. 2014
Implantologie 22 (2014), Nr. 1  (24.03.2014)

Seite 39-47


Keramikimplantate aus Zirkoniumdioxid
Wissenschaftliche Evidenz und klinische Anwendung
Gahlert, Michael
Keramikimplantate aus Zirkoniumdioxid (ZrO2) sind in den letzten Jahren als Alternative zu Titanimplantaten diskutiert worden. Hohe Biokompatibilität, zahnfarbenes Kolorit und die Bruchfestigkeit von Keramikimplantaten haben bewirkt, dass Implantolog(inn)en zunehmend Interesse haben, bisher erarbeitete wissenschaftliche Daten kennenzulernen und erste klinische Erfahrungen mit Keramikimplantaten zu sammeln. Da sich neue Medizinprodukte an bisher Altbewährtem und wissenschaftlich Etabliertem messen müssen, galt es zunächst festzustellen, unter welchen Voraussetzungen eine sichere Osseointegration von Keramikimplantaten stattfindet. Erste klinische Erfahrungen von ZrO2- Implantaten mit neuartiger mikrorauer Oberflächenstruktur haben gezeigt, dass nach einem Jahr Überlebens- und Erfolgsraten auf dem Niveau von Titanimplantaten erzielt werden können. Damit sind ZrO2-Implantate neuester Generation vergleichbar mit etablierten Titanimplantaten. Es zeichnet sich ab, dass ZrO2-Implantate zukünftig in ausgewählten Indikationen eine Alternative zu Titanimplantaten darstellen werden.

Schlagwörter: Keramikimplantate, Zirkoniumdioxid, Titanimplantate, Titandioxid
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