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Implantologie 22 (2014), Nr. 2     30. Juni 2014
Implantologie 22 (2014), Nr. 2  (30.06.2014)

Seite 161-169


Augmentation ohne Dehiszenzen?
Weichgewebeverbesserung durch Vorbehandlung mit Gewebeexpandern
Kaner, Doğan / Friedmann, Anton
Postoperative Dehiszenzen, Membranexpositionen und freiliegende Knochentransplantate sind typische Komplikationen komplexer oder vertikaler Augmentationen, die zu geringerem Knochengewinn als gewünscht und zum Scheitern der Knochenregeneration führen können. Als häufigste Ursachen postoperativer Expositionen gelten ein nicht spannungsfreier Wundverschluss sowie die bei umfangreicher Gewebemobilisierung durch das chirurgische Trauma verursachte Durchblutungsstörung, die zur Nekrose des Weichgewebes führen kann. Mit der aus der plastischen Chirurgie stammenden Technik der Weichgewebeexpansion kann vor rekonstruktiven Eingriffen gezielt Weichgewebe vermehrt werden. Osmotisch selbstfüllende Gewebeexpander können vor einer umfangreichen Knochenaugmentation submukös implantiert werden und erzeugen durch langsame und stetige Quellung zusätzliches Weichgewebe. Der primäre Wundverschluss bei umfangreichen Augmentationen wird deutlich erleichtert und die Verbesserung der Weichgewebequalität verringert die Häufigkeit postoperativer Expositionen. Dieser Artikel gibt einen Überblick der biologischen Grundlagen der Expandertechnik und fasst die aktuellen Ergebnisse tierexperimenteller und klinischer Studien zur Anwendung von Gewebeexpandern vor Knochenaugmentationen zusammen.

Schlagwörter: vertikale Augmentation, Gewebeexpander, Wunddehiszenzen, Mikrozirkulationsstörung
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