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Implantologie
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Implantologie 22 (2014), Nr. 3     25. Sep. 2014
Implantologie 22 (2014), Nr. 3  (25.09.2014)

Seite 233-246


Die laterale Knochenblockaugmentation
Ein biologisches Konzept
Khoury, Fouad / Hanser, Thomas
Der autogene Knochen ist nach wie vor der Goldstandard bei augmentativen Maßnahmen, denn er besitzt verglichen mit alloplastischem Augmentationsmaterial neben seinem osteokonduktiven Potenzial zusätzlich das Potenzial der Osteogenese und der Osteoinduktion. Knochenblocktransplantate, welche zur zwei- und dreidimensionalen Rekonstruktion von ausgeprägten Kieferkammdefekten geeignet sind, lassen sich intraoral, insbesondere im Bereich der Linea obliqua externa des Unterkiefers, gewinnen. Bei der in diesem Beitrag vorgestellten "Splitted-Bone-Block-Technik" oder sog. Schalentechnik handelt es sich um eine seit mehr als 15 Jahren angewandte modifizierte Form der autogenen Knochenblocktransplantation. Durch Längsteilung der dicken kortikalen Mandibulablöcke wird zunächst die Anzahl der Knochenblöcke mindestens verdoppelt. Die Kombination aus dünnen kortikalen Knochenblöcken und autogenen Knochenspänen ermöglicht eine der Defektmorphologie angepasste Rekonstruktion selbst bei ausgeprägten Kieferkammatrophien und erlaubt es, das Volumen der Augmentation den Bedürfnissen nach flexibel anzupassen. Zusätzlich wird vor allem die Vaskularisation und Regeneration des Augmentates beschleunigt. Die damit verbundene Erhöhung regenerierter und vitaler Osteozyten im augmentierten Bereich resultiert in einer Reduktion der Resorptionsprozesse auf das Transplantat und einer reproduzierbaren und langfristig stabilen Wiederherstellung der Kieferkammkontur.

Schlagwörter: Laterale Augmentation, Knochenblockaugmentation, mandibulärer Knochenblock, autogenes Knochentransplantat, Splitted-Bone-Block-Technik, Kochenrevaskularisation
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