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Implantologie
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Implantologie 22 (2014), Nr. 4     25. Nov. 2014
Implantologie 22 (2014), Nr. 4  (25.11.2014)

Seite 379-388


Patientenwahrnehmung postoperativer Beschwerden nach Knochenentnahme
Randomisierte klinische Vergleichsstudie zweier Techniken für die laterale Augmentation
Korsch, Michael / Robra, Bernt-Peter / Kasprzyk, Sebastian / Walther, Winfried
Der Erfolg implantologischer Techniken wird häufig am klinischen Langzeitergebnis gemessen. Das Ausmaß der Patientenwahrnehmung postoperativer Beschwerden wird dabei meist außer Betracht gelassen. Die vorliegende Studie sollte klären, ob bei der lateralen Augmentation der Einsatz von Knochenersatzmaterialien und die dadurch verminderte Verwendung von autologem Knochen geringere postoperative Beschwerden hervorrufen als Augmentationen mittels ausschließlich autologem Materials. Außerdem sollte untersucht werden, welche Art der postoperativen Beschwerden Patienten am stärksten beeinträchtigen. In einer klinisch randomisierten Studie wurden die Knochenblocktransplantation nach Khoury (n = 15) und die Schalentechnik des SonicWeld Rx Systems® (n = 15) bei notwendiger lateraler Augmentation miteinander verglichen. Anhand visueller Analogskalen (VAS) wurden postoperativ nach 1, 3, 7, 14 und 28 Tagen Schmerzen und Schwellung von den Patienten beurteilt. Dabei wurde zwischen Spender- und Empfängerregion unterschieden. Außerdem wurden intraoperative Zeiten für die Knochenentnahme und die Gesamtzeit gemessen. Es konnten keine signifikanten Unterschiede bei Schmerz und Schwellung in Bezug auf die Spender- und Empfängerregion gefunden werden. Die Gesamtoperationszeit zeigte ebenfalls keine Unterschiede. Insgesamt beurteilten die Patienten Schwellungen im Vergleich zu Schmerzen als stärkere postoperative Beeinträchtigung. Diese Studie konnte nicht den Nachweis erbringen, dass die Reduktion der Knochenentnahme zu verminderten postoperativen Beschwerden im Bereich der Spenderregion führte.

Schlagwörter: Postoperative Beschwerden, Augmentation, Schmerz, Schwellung, VAS
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