Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Implantologie
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Implantologie 23 (2015), Nr. 1     2. Mär. 2015
Implantologie 23 (2015), Nr. 1  (02.03.2015)

Seite 39-48


Risikopatienten in der Implantologie
Möst, Tobias / Schlegel, Karl Andreas / Lutz, Rainer / Schmitt, Christian
Der Einsatz dentaler Implantate stellt eine verlässliche Therapieoption zur funktionellen und ästhetischen Rehabilitation im teil- und unbezahnten Gebiss dar. Risikofaktoren schränken jedoch die Indikation und die Erfolgsrate der implantat-prothetischen Rehabilitation ein, wodurch Risikopatienten eine vermehrte zahnärztliche Aufmerksamkeit bzw. Fürsorge in Anspruch nehmen. Neben der eingeschränkten knöchernen Regenerationsfähigkeit, die sich auch bei Diabetikern und Patienten nach Bestrahlung der Kopf-Hals-Region beobachten lässt, birgt der ältere Patient aus mehreren Gründen ein implantologisches Risiko. Internistische Vorerkrankungen, eine Pharmakotherapie, sowie die Berücksichtigung einer zukünftigen Einschränkung der Kognition und Motorik bei Gestaltung der Suprakonstruktion gilt es bei der implantologischen Versorgung des alternden Patienten zu berücksichtigen. Aus diesem Grund wird vom Zahnarzt ein internistisches und pharmakologisches Grundverständnis sowie die Kommunikation mit dem Hausarzt bzw. den mitbehandelnden Fachdisziplinen zur Versorgung von Risikopatienten gefordert.

Schlagwörter: Hohes Lebensalter, Strahlentherapie, Diabetes mellitus, Antikoagulation
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export