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Implantologie
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Implantologie 23 (2015), Nr. 3     19. Okt. 2015
Implantologie 23 (2015), Nr. 3  (19.10.2015)

Seite 305-310


Periimplantitis und Keramikimplantate
Erste klinische Beobachtungen
Gahlert, Michael / Röhling, Stefan
Periimplantäre Infektionen mit krestalem Knochenabbau gehören zu den Hauptgründen für Frühoder Spätverluste bei Titanimplantaten. Als Hauptursache wird die Besiedelung der Implantatoberfläche bzw. der Implantataufbauteile mit mikrobieller Plaque betrachtet. Keramikimplantate haben sich aufgrund der wissenschaftlich nachgewiesenen gleichwertigen Osseointegrationskapazität als Alternative zu Titanimplantaten etabliert. Neben dem ästhetischen Vorteil der zahnähnlichen Farbe wurde in experimentellen Studien auch von einer reduzierten bakteriellen Adhäsion an Zirkoniumdioxid im Vergleich zu Titan berichtet. Dieser Vorteil scheint sich auch im klinischen Alltag zu bewähren, da in klinischen Langzeituntersuchungen bisher keine periimplantären Infektionen bei Keramikimplantaten beschrieben wurden. Daher gelten Auftreten, Verlauf und Therapie der Periimplantitis bei Keramikimplantaten bislang als noch weitgehend unbekannt. Der vorliegende Fallbericht beschreibt Ätiologie und Therapie einer periimplantären Infektion mit Knochenabbau bei einem Keramikimplantat und zeigt auf, dass vor allem kompromittierte anatomische Gegebenheiten die mikrobielle Infektion begünstigt haben.

Schlagwörter: Zirkoniumdioxid, Zirkonoxid, Keramikimplantate, Periimplantitis
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