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Implantologie
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Implantologie 24 (2016), Nr. 1     24. Mär. 2016
Implantologie 24 (2016), Nr. 1  (24.03.2016)

Seite 17-21


Indikationsklassen für Knochenersatzmaterialien
Wiltfang, Jörg / Schlegel, Andreas / Naujokat, Hendrik
Die Hartgewebeaugmentation ist oftmals notwendige Voraussetzung für die Implantation bei angeborenen oder erworbenen Knochenverlusten des Alveolarfortsatzes. Des Weiteren führt die Augmentation zur Verbesserung der Funktion, Prognose und Ästhetik und trägt zur Vermeidung von Komplikationen bei. Durch die Einführung kurzer und durchmesserreduzierter Implantate wurde in den letzten Jahren die Indikation zur Hartgewebeaugmentation in einigen Fällen diskutiert. Weiterhin werden routinemäßig Knochenersatzmaterialien eingesetzt bei Augmentationen im Sinne der Socket-Preservation, Einlagerungsosteoplastik nach Sinuslift, kleinen Anlagerungsosteoplastiken, Überschichtung und Konturierung bei An- und Auflagerungsosteoplastiken sowie der Sandwich-Osteotomie. Die Knochenersatzmaterialien weisen dabei gut vorhersagbare osteokonduktive Eigenschaften auf, beim Sinuslift erzielen sie sogar ein dem autologen Knochen überlegenes Ergebnis. Zukünftig werden sich voraussichtlich weitere Anwendungen im Rahmen des Tissue-Engineering ergeben.

Schlagwörter: Knochenersatzmaterial, Hartgewebeaugmentation, präimplantologische Chirurgie, Knochenaugmentation, Sinuslift, Sandwich-Osteotomie, Osteokonduktion, Osteoinduktion, Socket-Preservation
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