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Implantologie
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Implantologie 24 (2016), No. 2     30. June 2016
Implantologie 24 (2016), No. 2  (30.06.2016)

Page 171-179, Language: German


Doppelkronen als Verankerungselemente in der Implantatprothetik
Schmitter, Marc / Leckel, Michael
Sowohl bei rein implantatgetragenen wie auch bei implantat- und zahngetragenen Doppelkronenprothesen sind die Überlebensraten der Prothesen bzw. der Implantate sowie die Patientenzufriedenheit sehr hoch. Gegenüber anderen implantatgetragenen Verankerungselementen bieten Doppelkronen einige Vorteile. Zum Beispiel ist die Hygienefähigkeit im Vergleich zu stegverankerten Prothesen deutlich besser. Der Nachsorgeaufwand ist bei Doppelkronenprothesen nicht unerheblich (relevant bezüglich Patientenaufklärung und systematischer Kontrolle), fällt jedoch nicht höher aus als z. B. bei kugelkopfverankerten Prothesen. Selbst wenn bereits eine zahngetragene Doppelkronenprothese vorhanden ist, mit der der Patient aus biomechanischen Gründen (z. B. mangelnde Stabilität) nicht zufrieden ist, kann durch die nachträgliche strategische Implantatpositionierung die Zufriedenheit deutlich gesteigert werden. Aus technischen Gründen (Notwendigkeit einer gemeinsamen Einschubrichtung, Platzbedarf) werden hierbei die nachträglich inserierten Implantate oftmals nicht mit Doppelkronen versorgt, sondern mit anderen Verankerungselementen (z. B. Kugelkopfattachment oder Locator). Doppelkronen sind somit als bewährtes Verfahren für die Verankerung von implantat- bzw. implantatund zahngestütztem Zahnersatz anzusehen.

Keywords: Implantatprothetik, Doppelkronen