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Implantologie
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Implantologie 24 (2016), Nr. 4     22. Nov. 2016
Implantologie 24 (2016), Nr. 4  (22.11.2016)

Seite 355-365


Implantatversorgung bei Hochbetagten
Schimmel, Martin / Müller, Frauke / Suter, Valérie G. A. / Buser, Daniel
Die Altersverteilung in der Implantologie zeigt eine klare Verschiebung hin zu älteren Patientenkohorten. Zahnverlust tritt immer später im Leben ein und die Anzahl der Traumafälle ist begrenzt. Die einzigen Wachstumsraten in der Implantologie sind demnach in den Alterskohorten über 60 Jahren zu verzeichnen. Bei Betagten überwiegen nach der vorliegenden Analyse und der klinischen Erfahrung die folgenden gerodontologisch-implantologischen Strategien: (1) Vermeidung eines abnehmbaren Zahnersatzes bei Teilbezahnten, (2) Erhalt einer vorhandenen Teilprothese, wenn strategische Pfeiler verloren gehen, (3) Stabilisierung von Teilprothesen mit distalen Unterstützungsimplantaten und (4) Stabilisierung einer Totalprothese im Unterkiefer mit Implantaten. Implantologische Konzepte bei Hochbetagten müssen die Möglichkeit einer zukünftigen Pflegebedürftigkeit berücksichtigen, wenn der Patient eventuell auf Hilfe bei der Mundhygiene angewiesen sein wird. Beispielsweise können einteilige Implantate nicht "zurückgebaut" werden, dagegen können zweiteilige Implantate einfach "schlafen gelegt" werden. Dies ist häufig in der letzten Lebensphase und bei Demenzkranken notwendig.

Schlagwörter: Implantologie, Gerostomatologie, Multimorbidität, medizinische und klinische Besonderheiten, prothetische Strategien, Aktivitäten des täglichen Lebens
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