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Implantologie
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Implantologie 26 (2018), Nr. 1     29. Mär. 2018
Implantologie 26 (2018), Nr. 1  (29.03.2018)

Seite 7-17


Präimplantologisch-radiologische Diagnostik mittels DVT im posterioren Oberkiefer unter besonderer Berücksichtigung des Sinus maxillaris
Bornstein, Michael M. / Janner, Simone F. M. / Yeung, Andy W. K.
Die Kieferhöhle ist ein symmetrisch angelegter, pyramidenförmiger Hohlraum des Gesichtsschädels, der regelmäßig bei der Anfertigung zahnärztlicher Röntgenaufnahmen im Oberkiefer abgebildet wird. Für zahnärztliche Indikationen hat sich die dreidimensionale Darstellung der Kieferhöhle mittels digitaler Volumentomografie (DVT) besonders vor einer geplanten Implantattherapie mit/ohne Sinusbodenelevation etabliert. Hier ist die Darstellung des Ostium naturale auf dem entsprechenden FOV (field of view) wünschenswert, aber nicht zwingend. Kenntnisse über Möglichkeiten und Grenzen in der zahnärztlichen Diagnostik helfen dem Zahnarzt zielgerichtete Entscheidungen zu treffen und unnötige bildgebende Maßnahmen zu vermeiden. Kieferhöhlenveränderungen sind häufig und weisen ein breites Spektrum auf, das von einer harmlosen anatomischen Variante bis zu einer bösartigen Neoplasie reicht. Während erstere keine weitere Behandlung erfordert, müssen andere regelmäßig nachkontrolliert oder auch baldmöglichst chirurgisch therapiert werden. Das oft klinisch stumme Wachstum raumfordernder Prozesse in der Kieferhöhle unterstreicht die Bedeutung einer initialen, umfassenden klinischen und radiologischen Befundung, speziell auch im Hinblick auf zahnärztlich-chirurgische Eingriffe in der Kieferhöhle. Weiterführende diagnostische Maßnahmen und radiologische Verfahren sollten dem Spezialisten vorbehalten sein.

Schlagwörter: Digitale Volumentomografie, Sinus maxillaris, Sinusitis, präoperative Diagnostik, Implantologie, Sinusbodenelevation
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