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Implantologie
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Implantologie 26 (2018), Nr. 1     29. Mär. 2018
Implantologie 26 (2018), Nr. 1  (29.03.2018)

Digitaler Sonderdruck Seite 73-81


Über die Bedeutung des Periosts in der oralen Implantologie
Stricker, Andres / Gutwald, Ralf / Weyer, Nils / Endreß, Emil
Die Rolle des Periosts in der dentalen Implantologie wird in der Literatur kontrovers betrachtet. Meist wird dem Periost des Kiefers eine osteogene Potenz zugeordnet, ohne dass diese Eigenschaft biologisch hinterfragt wird. Bei genauerer Betrachtung scheint die embryologische Herkunft und das Alter des Periosts eine erhebliche Rolle zu spielen. Neueren Studien zufolge verliert das Kieferperiost durch Alterung seine osteogene Potenz. Des Weiteren werden durch die Ablösung des Periostes an der Knochenoberfläche Resorptionen induziert. Es können berechtigte Zweifel gegen das Dogma, dass das Periost in der periimplantologischen Augmentation die beste Membran darstelle, erhoben werden. Die aktuelle Literatur unterstützt eher das Bild einer periostogenen Potenz des neu etablierten Knochens.

Schlagwörter: Augmentation, osteogene Potenz, Periost, Regeneration, Resorption