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Implantologie
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Implantologie 26 (2018), Nr. 2     29. Juni 2018
Implantologie 26 (2018), Nr. 2  (29.06.2018)

Seite 179-184


Computergestützte epithetische Versorgung nach ablativer Tumortherapie
Lichtenstein, Jürgen Thomas / Flörke, Christian / Gertler, Udo / Wieker, Henning / Wiltfang, Jörg
Einleitung: Die Versorgung durch implantatgetragene Gesichtsepithesen setzt eine optimale Zusammenarbeit von Ärzten und Technikern voraus. Eine der Schwierigkeiten der Behandlung ist die Positionierung der Implantate. Diese muss sowohl implantologische als auch epithetische Anforderungen berücksichtigen. Häufig kommt es daher zu Kompromissen bei der Epithesengestaltung. Insbesondere bei Orbitadefekten sind ungünstige Positionen der künstlichen Pupille ästhetisch störend. Die virtuelle Planung der Epithesen vor der Implantation kann eine Vereinfachung der Implantatpositionierung ermöglichen.
Klinisches Vorgehen: Präoperativ erfolgt die dreidimensionale Rekonstruktion der Knochen- und Weichgewebeanatomie aus einem Schnittbilddatensatz. Die Epithese wird dann auf Grundlage dieser virtuellen Modelle gestaltet. Nach 3-D-Druck der einzelnen Teilmodelle kann die Operation an den gedruckten Modellen simuliert werden. Das Simulationsergebnis wird über individualisierte Implantate und die Bohrschablone auf den Patienten übertragen.
Fazit: Der hier vorgestellte Ablauf vereinfacht die Kommunikation zwischen Ärzten und Technikern. Hierdurch kann die Operations- und Laborzeit deutlich verkürzt werden. Gleichzeitig erhöht sich die Implantationspräzision. Die definitive Epithese entspricht der Planungssituation und kann ohne Einschränkung umgesetzt werden.

Schlagwörter: Epithese, computergestützte Implantologie, Magnetanker, virtuelle Operationsplanung
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