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Implantologie
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Implantologie 27 (2019), Nr. 4     5. Dez. 2019
Implantologie 27 (2019), Nr. 4  (05.12.2019)

Seite 329-339


Allogene Knochenersatzmaterialien
Übersicht und aktuelle Studienlage
Rutkowski, Rico / Gosau, Martin / Smeets, Ralf
Augmentative Techniken besitzen einen hohen Stellenwert in der knöchern-rekonstruktiven und präimplantologischen dentoalveolären Chirurgie. Neben seit vielen Jahren auf Grundlage biologischer und immunologischer Kriterien als Goldstandard (osteoinduktiv, osteokonduktiv, osteogen) geltenden autologen Transplantaten, gewinnen unter anderem Allografts (nicht-identischer Spender der gleichen Spezies) zunehmend an Bedeutung. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über rechtliche Rahmenbindungen, Applikation und das Risikopotenzial allogener Knochenersatzmaterialien (KEM). Darüber hinaus werden aktuelle klinische Ergebnisse vorgestellt und soweit möglich hinsichtlich essenzieller Aspekte wie Knochenneubildung, Resorptionsverhalten und Implantatüberleben gegenüber Autografts sowie xenogenen und alloplastischen KEM in der globalen Studienlage eingeordnet. Während echte Langzeitdaten zum Einsatz von Allografts in der dentoalveolären Chirurgie gegenüber den Alternativmaterialien teilweise noch rar sind, eröffnen sich vielversprechende Potenziale aus der Kombination mit der CAD/CAM-Technologie und additiven Biologisierungsverfahren.

Schlagwörter: Knochentransplantation, allogene Knochenersatzmaterialien, Allograft, Augmentation, Implantate
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