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Implantologie
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Implantologie 28 (2020), Nr. 1     24. Mär. 2020
Implantologie 28 (2020), Nr. 1  (24.03.2020)

Seite 63-76


Konfektionierte Hybrid-Abutments im Mund individualisieren
Eine biologische Alternative zum digitalen Workflow?
Spindler, Bruno
In der Implantatprothetik sind stabile Weichgewebe kritisch für den Langzeiterfolg. Damit das Weichgewebe dauerhaft an die Abutmentoberfläche wächst, sollten einmal verschraubte Abutments idealerweise nicht mehr entfernt werden. Für den hier vorgestellten Workflow werden konfektionierte, vorverklebte Hybrid-Abutments mit definierter Abwinkelung zur Implantatachse verwendet. Diese lassen sich nach Abheilung der Weichgewebe wie natürliche Zähne beschleifen. Die Grundform des Abutmentquerschnitts entspricht demjenigen natürlicher Zähne auf Höhe der Schmelz-Zementgrenze. Die nanostrukturierte Oberfläche der Abutments wurde für die Anlagerung von Weichgewebe optimiert. Die Auswahl erfolgt intraoperativ oder computergestützt mit 3-D-Implantatplanung, wobei Implantat und Abutment gemeinsam positioniert werden. Abhängig von der Primärstabilität können die Abutments oder formgleiche Gingivaformer direkt nach Insertion des Implantats eingegliedert werden.
Manuskripteingang: 05.08.2019; Annahme: 09.01.2020
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