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Implantologie
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Implantologie 12 (2004), Nr. 2     25. Juni 2004
Implantologie 12 (2004), Nr. 2  (25.06.2004)

Seite 133-147


Langzeitergebnisse des ITI-Implantatsystems
Behrens, Eleonore / Kolenda, Inka / Terheyden, Hendrik / Wiltfang, Jörg
In die retrospektive Untersuchung wurden 932 ITI®-Implantate einbezogen, die bei 198 Patienten in den Jahren 1991 bis 2001 inseriert worden sind. Es wurden die Überlebenswahrscheinlichkeiten nach Kaplan und Meier und deren Beeinflussung durch Risikofaktoren ermittelt. Die Datenaufnahme erfolgte fortlaufend in der präprothetisch-implantologischen Sprechstunde sowie ergänzend retrospektiv. Pro Patient wurde ein zufällig ausgewähltes Implantat statistisch ausgewertet. Zur Erfolgsbeurteilung der Implantate wurde das Vorhandensein in situ betrachtet; vergleichsweise wurden die Kriterien von Albrektsson angelegt und zudem Gruppenvergleiche mittels Log-rank-Test durchgeführt. Der Einfluss verschiedener Parameter auf die Überlebenswahrscheinlichkeit wurde univariat durch Regressionsanalyse untersucht Die Kaplan-Meier-Schätzung unter Einbeziehung der Albrektsson-Kriterien ergab für die Implantate eine Überlebenswahrscheinlichkeit von 90,4 % nach einem Jahr, von 69,5 % nach fünf Jahren und von 50,0 % nach zehn Jahren. Die nach den in situ verbliebenen Implantaten errechnete Überlebenswahrscheinlichkeit betrug 79,3 %. Die univariate Analyse ergab in Übereinstimmung mit anderen Untersuchungen einen statistisch signifikanten Einfluss des Rauchens (p = 0,0168) und des Zustands nach Tumorbehandlung in der Mundhöhle (p = 0,0001) auf die Überlebenswahrscheinlichkeit der Implantate. Auch ein geringer Implantatdurchmesser (p = 0,0004) und eine kleine Implantatlänge (p = 0,032) gingen mit einer geringeren Überlebenswahrscheinlichkeit einher, was teilweise vergleichbaren Angaben in der Literatur entspricht. Andere Faktoren, wie die Indikation der Implantatinsertion, die Lokalisation der Implantate oder das Vorhandensein eines Diabetes mellitus, hatten keinen statistisch signifikanten Einfluss (p > 0,005). Die Werte für die Überlebenswahrscheinlichkeiten waren niedriger als die der Ergebnisse anderer Autoren und unserer Auswertung nach Verlustraten. Dies ist durch die zugrunde gelegten schärferen Kriterien nach Albrektsson zu erklären.

Schlagwörter: Überlebenswahrscheinlichkeit, Risikofaktoren, Komplikationen, Implantatverlust
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